Germania rutscht auf „Long Oil“ aus
BOWLING. Der fünfte Spieltag der Zweiten Bundesliga Süd auf der Blu-Bowl in Nürnberg wurde auf dem Ölmuster „Long Oil“ ausgetragen und endete für Germania Bayreuth mit einem schweren Ausrutscher: Nur zwei Siege aus den neun Spielen und der letzte Platz in der Bonuswertung standen am Ende für die Oberfranken zu Buche.
Gegen Aufsteiger SBV Frankfurt standen die Bayreuther von Anfang an auf verlorenem Posten und bezogen mit 847:1024 eine deftige Pleite. Im Bayernderby mit Ratisbona Regensburg wechselte die
Führung ständig hin und her, doch zum Schluss hatten die Germanen mit 934:908 die Nase vorn. Gegen Filderhof Stuttgart (805:960) und Schlusslicht I-Bahn Frankfurt (867:979) zogen die Oberfranken
zweimal verdient den Kürzeren. Gegen Spitzenreiter Blau-Weiß Stuttgart lagen die Wagnerstädter im fünften Frame bereits mit 30 Holz in Front. Durch Fehler im Räumspiel wurde auch dieses Match
noch mit 910:993 verloren.
Im Duell mit BC 99 Ingelheim musste unbedingt ein Sieg her, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Doch auch das bisher beste Mannschaftsergebnis von 958 Pins reichte gegen die Pfälzer
(990) nicht zum Punktgewinn. Mit frischem Schwung starteten die Bayreuther in die erste Sonntagspartie gegen den Tabellennachbarn ABC Mannheim. Von Anfang an in Führung liegend, brachten sie mit
1037:954 den zweiten Sieg unter Dach und Fach.
Die Euphorie war jedoch schnell verflogen und gegen Team 89 Viernheim wurde sang und klanglos mit 771:908 verloren. Auch zum Finale gab es gegen Neckarbowler Tübingen mit 797:991 noch eine deftige Klatsche.
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