Neue Sporthalle: Spielvereinigung hat Geldgeber
BAYREUTH. Neue Sporthalle: Die SpVgg Bayreuth hat eigenen Angaben nach Investoren gefunden, die eine neue Halle bauen würden.
Eine neue Sporthalle in der Westkurve des Hans-Walter-Wild-Stadions: Der Bayreuther Sportexperte Jürgen Rank, der diese Idee in die Diskussion gebracht hatte, bekommt jetzt Unterstützung: „Wir kennen diese Überlegungen schon einige Zeit und tragen sie mit“, erklärt Wolfgang Gruber, Vorstandsvorsitzender der Spielvereinigung Bayreuth. Mehr noch: Die Vereinsverantwortlichen haben eigenen Angaben nach Investoren gefunden, die eine solche Halle bauen würden.
Sondierungsgespräche
Im Kreis der Aufsichtsräte und der Sponsoren des Vereins hat es laut Gruber erste Sondierungsgespräche gegeben. Dass eine Investorengesellschaft eine Sporthalle im Stadion baut, sie anschließend an die Stadt vermietet und die Kommune sich damit die Investitionskosten erspart, bezeichnet Gruber als eine „durchaus realistische Option. Wir haben potenzielle Investoren aus dem Umfeld unseres Vereins, die solche Hallen bereits gebaut haben und ein solches Projekt abschätzen können.“
Ein Konstrukt aus Investoren als Bauherr und Stadt als Mieter sei weder außergewöhnlich noch spezifisch für eine Sportarena. Vielmehr würden sich viele Kommunen dieser Art von privat-öffentlicher Partnerschaft bedienen.
Sport- und Eventarena
Durch den Neubau in der Westkurve könnte das Hans-Walter-Wild Stadion laut Gruber zu einer Sport- und Eventarena aufgewertet werden. Eine Rasenheizung und ein verbessertes Drainage-System wollen die „Altstädter“ gleich mit einbauen. Das sei kein Luxus sondern mache das Stadion nicht nur für Fußball wesentlich länger nutzbar. Durch Verlegung des Rasens näher zur Tribüne und ein Heranrücken der Zuschauertribüne in der Westkurve an den Rasen, beides schlägt Jürgen Rank in seinem Konzept ebenfalls vor, sind die Zuschauer enger am Geschehen.
Gruber: „Eine Sport- und Kulturstadt wie Bayreuth braucht eine solche Arena, um im Wettbewerb mit anderen Städten konkurrieren zu können. Freiluft-Sportveranstaltungen und Konzerte werden unter den derzeitigen Umständen jedenfalls nicht mehr zu realisieren sein.“
Kongresszentrum: Keine Parallelen
Jetzt sieht Gruber die Stadt am Zug: Die müsse erklären, wie sie einem Mietmodell gegenüber stehe und welchen Anforderungen die Halle genügen solle. Eine Parallele zum viel diskutierten Kongresszentrum zu ziehen, das ebenfalls privat finanziert und an die Stadt vermietet werden soll, hält der Vorstandsvorsitzende für verfehlt. Während bei dem Projekt Kongresszentrum über den Bedarf diskutiert werden, stehe der bei einer neuen und zusätzlichen Sporthalle außer Frage.
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Idee: Neue Sporthalle soll in die Westkurve
Mehr dazu und was Wolfgang Gruber Kritikern seines Vorschlags entgegnet lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe des Kuriers.
